Frust mit Autoherstellern und Jonas’ neues Auto: Was YouTuber über Smart, Mazda und Skoda wirklich denken

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.

In dieser Podcast-Folge stehen die beiden Gastgeber Tarik und Jonas – bekannte YouTuber aus der Elektroauto-Szene – im Mittelpunkt mit ihrer gewohnt lockeren und informativen Art. 

Schon bald wenden sich Jonas und Tarik den Kernthemen der Episode zu. Ein Schwerpunkt ist der frustrierende Umgang mancher Autohersteller mit YouTubern – Stichwort „YouTuber zweiter Klasse“. Dabei diskutieren sie ausführlich über Sperrfristen (Embargos) und unfaire Bedingungen bei Fahrzeugpremieren, untermauert durch konkrete Beispiele wie der Vorstellung des neuen Smart #5 und einer verpassten Einladung zu einem Zeekr-Event. Die Moderatoren nehmen kein Blatt vor den Mund, relativieren aber auch mit Verständnis, wo es angebracht ist. Neben Medien-Themen kommen natürlich die Autos selbst nicht zu kurz: Aktuelle Modelle wie Mazdas neues Elektro-Modell „6e“ und der brandneue Skoda „Elroq“ werden besprochen. Und als besonderes Highlight verrät Jonas, dass er sich ein neues Auto bestellt hat. Er hält zwar die genaue Wahl noch geheim, gibt aber spannende Einblicke in seine Überlegungen und weckt die Neugier der Hörer. Insgesamt erwartet die Zuhörer ein unterhaltsamer Mix aus persönlichem Austausch, kritischen Einblicken in die Branche und fachkundigen Diskussionen rund ums Auto.

Key Takeaways

  • Tarik startet mit einer ungewöhnlichen Entschuldigung: Er hatte es zum ersten Mal versäumt, schnell unter Jonas’ neuem YouTube-Video zu kommentieren – etwas, worauf viele Stammzuschauer offenbar achten. Tatsächlich fragten Fans scherzhaft nach, warum sein Kommentar fehlte, was Jonas so amüsant fand, dass er Tarik einen Screenshot davon schickte. Diese Episode zeigt, wie eng und aufmerksam die Community die beiden verfolgt und unterstreicht den humorvollen Umgang der Hosts miteinander.
  • Auch das Private kommt nicht zu kurz: Tarik berichtet, dass seine Partnerin (genannt "Nas") unter Rückenschmerzen litt, weshalb er sie spontan zu einem Ausflug nach Maastricht mitnahm – ihrer Lieblingsstadt. Trotz der scherzhaften Bemerkung, ob Autofahren bei Rückenproblemen wirklich hilft, genossen sie einen schönen Tag und trafen unterwegs sogar auf Fans: Eine Hörerin erkannte sie und machte ein Selfie, und ein bekannter Autojournalist („Sven von der Autozeitung“) versuchte im Vorbeigehen Kontakt aufzunehmen. Diese Anekdote verleiht der Folge eine persönliche Note und zeigt die Bodenständigkeit der Hosts, die auch abseits von Kamera und Mikrofon erkannt und geschätzt werden.
  • Ein zentrales Thema der Folge ist der Frust über den Status als „YouTuber zweiter Klasse“ gegenüber der Autoindustrie. Jonas und Tarik fühlen sich von manchen Herstellern geringer geschätzt als traditionelle Medien – beispielsweise wenn sie nur spät oder gar nicht zu Premieren eingeladen werden oder unter unvorteilhaften Bedingungen arbeiten müssen. Sie schildern mit deutlichen Worten (inklusive kräftiger Ausdrücke), wie sehr es sie nervt, wenn ihre Arbeit durch enge Sperrfristen, knappe Zeitfenster oder mangelhafte Kommunikation beeinträchtigt wird.
  • Am Beispiel der Vorstellung des neuen Smart #5 wird diese Problematik greifbar. Jonas hatte zwar eine Einladung zur Vorpremiere, sagte jedoch aus Zeitgründen ab, und Tarik erhielt erst auf eigene Nachfrage einen Termin – allerdings erst am Tag nach Ablauf der Presse-Sperrfrist. Das Resultat: Andere Medien und ein YouTube-Kollege gingen bereits in der Nacht zuvor mit ihren Videos online, sodass Tarik sich „verarscht“ vorkam und seine 800-Kilometer-Reise nach Stuttgart in letzter Minute abblies. Beide Moderatoren veröffentlichten letztlich kein eigenes Video zum Smart #5, was auch ihren Zuschauern auffiel.
  • Ein weiterer Fall ist eine Event-Einladung des chinesischen Elektroauto-Herstellers Zeekr. Jonas fragte Tarik verwundert, ob er die Einladung zur Präsentation des neuen Modells ("7X") erhalten habe – doch Tarik ging leer aus, obwohl er seit Monaten in Kontakt mit der zuständigen Agentur stand. Er kritisiert ausführlich die Inkompetenz mancher PR-Agenturen, die YouTuber nicht ernstnehmen oder ungleich behandeln. Für Tarik fühlte es sich wie ein Déjà-vu an: Obwohl er und Jonas bereits zusammen an früheren Zeekr-Events teilgenommen hatten und eigentlich im Verteiler waren, wurde er diesmal übergangen und musste sich die Teilnahme mühsam selbst organisieren.
  • Die Moderatoren betonen, wie wichtig faire Bedingungen und Sperrfristen für Content-Creators sind. Tarik appelliert direkt an Hersteller (in diesem Fall Smart), künftige Veranstaltungen so zu planen, dass alle eingeladenen YouTuber ihre Videos zeitgleich veröffentlichen können – andernfalls lohne sich der Aufwand kaum. Als positives Gegenbeispiel nennen sie Kia: Für ein bevorstehendes Event (Testfahrten mit dem neuen EV6 GT und statische Aufnahmen des großen EV9) wurden alle relevanten YouTuber eingeladen und ein einheitliches Embargo festgelegt. So haben Jonas und Tarik die Möglichkeit, ohne Zeitdruck hochwertigen Content zu produzieren und gleichzeitig mit anderen online zu gehen.
  • Nach all der Medienkritik widmen sich Jonas und Tarik auch den Autoneuheiten selbst – etwa dem Mazda "6e", der in den letzten Wochen unterging und nun nachbesprochen wird. Die beiden zeigen sich begeistert vom Design der elektrischen Limousine und diskutieren technische Daten: Besonders die kleinere Batterievariante beeindruckt mit rund 22 Minuten Ladezeit (10–80%) dank 200 kW Ladeleistung, während der größere Akku deutlich länger braucht. Ihr Urteil: Das Basismodell mit kleinerem Akku ist preislich (ab ca. 45.000 €) und technisch so attraktiv, dass sie ihn jedem empfehlen würden – zumal Mazda mit bekannt schöner Lackfarbe (Mazda-Rot) und gelungenem Styling punktet.
  • Jonas hat ein neues Auto bestellt und spricht über die Gründe: Er möchte weg vom SUV-Trend und hat sich zwischen drei Premium-Elektromodellen entschieden (Audi und BMW standen zur Wahl). Die endgültige Wahl bleibt noch geheim, was für Spannung sorgt.
  • Die Folge bietet damit sowohl unterhaltsame persönliche Geschichten als auch profundes Auto-Fachwissen. Vom spontanen Roadtrip über Branchenkritik bis hin zu Kaufentscheidungen – die Mischung hält die Zuhörer bei Laune und informiert sie gleichermaßen.
  • Natürlich gibt es auch handfeste Testeindrücke in der Episode, beispielsweise zum brandneuen Skoda "Elroq" (ein kommender elektrischer Kompakt-SUV), den beide Moderatoren bereits ausprobieren konnten. Jonas und Tarik vergleichen ihre Eindrücke und sogar das Design mit einem Konkurrenten (dem ebenfalls bevorstehenden Ford Explorer EV). Interessanterweise unterscheiden sich ihre Meinungen: Jonas lobt die scharfe Front des Elroq, ist aber vom Heck weniger angetan, während Tarik den Auftritt von hinten gelungener findet. Solche kleinen Diskussionen über Details zeigen die Expertise beider und liefern den Zuhörern wertvolle Ersteinschätzungen zu neuen Modellen.

Hauptinhalte

Persönliche Anekdoten und Community-Interaktion

Zum Auftakt der Folge plaudern Jonas und Tarik über persönliche Erlebnisse, die einen Einblick in ihre enge Bindung zur Community geben. Tarik berichtet lachend, dass er sich bei Jonas und den Zuhörern „offiziell“ entschuldigen müsse – und zwar dafür, dass er ausnahmsweise einmal zu spät unter Jonas’ neu veröffentlichtem YouTube-Video kommentiert hat. Normalerweise gehört es zum Ritual, dass Tarik direkt nach Erscheinen eines JÖNOHS-Videos einen Kommentar schreibt. Prompt hatten sich einige Fans in den Kommentaren besorgt bis scherzhaft zu Wort gemeldet und gefragt, wo Tariks Reaktion bleibe. Jonas fand das herrlich und schickte Tarik sogar einen Screenshot dieser Fan-Nachfrage. Tarik wiederum zeigte sich gerührt und meinte, er finde es „so süß von den Leuten“, dass den Zuschauern solche Details auffallen. Diese Anekdote unterstreicht augenzwinkernd, wie aufmerksam die Community die beiden verfolgt und wie selbstverständlich Jonas und Tarik ihre Hörerschaft in ihr Programm einbeziehen.

Direkt im Anschluss geht es mit einer weiteren persönlichen Geschichte weiter: Tarik erzählt, dass seine Partnerin kürzlich starke Rückenprobleme hatte. Kurzerhand habe er sie an einem freien Sonntag ins Auto gepackt und sei mit ihr „früh raus“ nach Maastricht gefahren – ihrer beider Lieblingsstadt – um ihr etwas Gutes zu tun. Jonas kommentiert trocken mit einem Lachen, „weil Autofahren so gut tut, wenn man Rückenschmerzen hat“, woran man den ironischen Humor der Runde erkennt. Der Ausflug tat dennoch gut: Bei Sonnenschein verbrachten sie einen schönen Tag, und unterwegs wurden die YouTuber sogar erkannt. Tarik grüßt im Podcast herzlich eine Hörerin namens Carmen (aus Neuss), die sie mit ihrem Sohn auf der Straße angesprochen und um ein gemeinsames Foto gebeten hatte. Auch ein bekannter Motor-Journalist – Sven von der Autozeitung – lief ihnen zufällig über den Weg und schrieb Tarik später, er habe laut nach ihm gerufen, aber wohl nicht laut genug. Solche Momente zeigen die nahbare, bodenständige Art der Hosts: Sie teilen private Einblicke, scherzen über Alltägliches und freuen sich sichtbar über die Verbindung zu ihren Fans, bevor sie in die fachlichen Themen einsteigen.

Testwagen vor der Tür: VW ID.Buzz, Kia EV6 und der neue Skoda Elroq

Wie gewohnt beginnen die Moderatoren mit der Rubrik „Was steht bei dir vor der Tür?“, also den aktuellen Testwagen oder privaten Autos, die sie gerade fahren. Tarik gibt augenzwinkernd zu, dass bei ihm im Moment „gar nichts“ Neues stehe – abgesehen von einem vollelektrischen VW ID.Buzz in der sportlichen GTX-Version, den er noch aus einem Test parkt. Jonas hakt nach, ob Tarik mit dem auffälligen Elektro-Bus einen Trip (etwa nach Maastricht) unternommen habe, doch dem ist nicht so. Stattdessen erzählt Tarik, er habe zur Abwechslung mal wieder seinen eigenen Wagen bewegt: einen Kia EV6. Da ständig Pressefahrzeuge getestet werden wollen, kommt sein persönliches Auto kaum zum Einsatz: „Ich komme nicht dazu, ihn zu fahren. Er steht seit Wochen in der Garage“, berichtet Tarik. Entsprechend groß war die Freude, den EV6 nach längerer Zeit wieder auszuführen – Tarik schwärmt regelrecht: „Ich vermisse mein Auto und ich finde ihn immer noch wunderschön.“ Obwohl er insgeheim von einem gebrauchten Audi e-tron GT träumt, betont Tarik, dass der EV6 in Wunschfarbe und Top-Ausstattung für ihn ein nahezu perfektes Elektroauto darstellt. Diese kurze Alltagsgeschichte zeigt, dass die Hosts nicht nur Testwagen bewegen, sondern auch selbst überzeugte E-Autofahrer mit Lieblingsautos sind.

Anschließend kommen Jonas und Tarik auf ein Fahrzeug zu sprechen, das beide aktuell vor der Tür stehen haben: den brandneuen Skoda „Elroq“. Dabei handelt es sich um einen kompakten Elektro-SUV, den Skoda demnächst als kleinere Ergänzung zum Enyaq auf den Markt bringt. Jonas hatte den Elroq kürzlich für einen Tag im Rahmen eines kurzen Tests (einen sogenannten City-Test) zur Verfügung, während Tarik ihn sogar etwas länger behalten durfte. Entsprechend haben beide schon eifrig Video-Inhalte für ihre Kanäle produziert. Im Gespräch tauschen sie ihre ersten Eindrücke aus und vergleichen den Skoda sogar mit dem ebenfalls bevorstehenden Ford Explorer EV. Interessant dabei: Ihre Meinungen zum Design gehen leicht auseinander. Einer der beiden findet, dass der Elroq von vorn „richtig scharf“ aussieht – besonders in Weiß –, bemängelt aber das Heck als zu unspektakulär („zu sehr Skoda-allgemein“ und dem größeren Enyaq zu ähnlich). Der andere Moderator sieht es genau andersherum: Er empfindet den Frontlook des neuen Ford Explorer als bulliger und gelungener, während er beim Skoda das Heckdesign lobt – vor allem weil das Nummernschild auf der Kofferraumklappe platziert ist und der untere Bereich dadurch stimmiger wirkt als beim Ford. Beide sind sich jedoch einig, dass Skoda mit dem Elroq ein sehr ordentliches Gesamtpaket schnürt. Sie haben viel Spaß daran, solche Details zu debattieren, was dem Publikum einen authentischen Einblick in ihre Testerfahrungen gibt. Am Ende dieses Segments merkt Jonas augenzwinkernd an: „Ich bin ja zweite Klasse YouTuber bei Skoda“ – ein scherzhafter Kommentar, der bereits auf das nächste große Thema der Folge hinleitet.

Frust über Embargos: „YouTuber zweiter Klasse“

Nach diesen lockeren Einstiegsminuten wird der Ton ernster: Jonas und Tarik kommen auf ihre Erfahrungen als Auto-YouTuber im Umgang mit Hersteller-Präsentationen zu sprechen. Dabei prägt Jonas scherzhaft den Begriff „YouTuber zweiter Klasse“ – ein Ausdruck, der die beiden im Verlauf der Diskussion immer wieder verwenden, um ihre mitunter frustrierende Stellung im Mediengefüge zu beschreiben. Worum geht es? In den Augen der Hosts werden freie Video-Creator von manchen Automarken deutlich schlechter behandelt als etablierte Automagazine oder große Verlage. Konkret bedeutet das: YouTuber erhalten oft später Zugang zu neuen Modellen, bekommen strengere Zeitvorgaben oder werden gar nicht erst zu Vorab-Präsentationen eingeladen, während klassische Medien schon vorab in Ruhe drehen können. Tarik und Jonas machen ihrem Unmut darüber in der Folge Luft und wählen dabei ungewohnt deutliche Worte. So schildert Tarik, dass er es regelmäßig bei Presse-Events erlebt, wie die Qualität aller entstehenden Videos unter dem Zeitdruck leidet. „Man merkt es an jedem Video“, erklärt er und zählt Beispiele auf: Die eingeladenen YouTuber hetzen durch ihre Dreharbeiten, es fehlen Aufnahmen, die es sonst geben würde, oder es entsteht nur ein einziger Take ohne Schnitte – all das, weil vor Ort kaum Zeit bleibt. Ein Hersteller, den Tarik in diesem Zusammenhang explizit kritisiert, ist Opel: Er moniert, Opel bekomme es „nicht auf die Reihe“, vernünftige Bedingungen für Creator zu schaffen, obwohl er dort seine Bedenken schon oft angemeldet habe.

Die beiden Moderatoren betonen, dass sie natürlich Verständnis dafür haben, dass Autobauer nur eine begrenzte Anzahl an Vorab-Testplätzen vergeben können. Wenn nur fünf Fahrzeuge für erste Videos bereitstehen, können nicht zwanzig Leute eingeladen werden – das leuchtet ihnen ein. Allerdings, so finden Jonas und Tarik, sollte die Organisation trotzdem so erfolgen, dass sich niemand benachteiligt fühlen muss. Was sie besonders „abfuckt“ (so der O-Ton) sind Fälle, in denen sie zwar Content produzieren dürften, das Ergebnis aber unter absurd ungünstigen Auflagen veröffentlicht werden muss. Durch solche Erfahrungen fühlen sie sich gegenüber Kollegen von großen Medienhäusern wie Influencer zweiter Klasse behandelt. Dieser Frust zieht sich als roter Faden durch weite Teile der Folge und mündet in konkreten Beispielgeschichten, an denen sie das Problem verdeutlichen.

Fallbeispiel 1 – Smart #5: Wenn YouTuber zu spät kommen

Den Unmut über solche Ungleichbehandlung untermauern Jonas und Tarik mit einem konkreten Erlebnis rund um die Premiere des neuen Smart #5. Dieses Elektro-SUV-Modell wurde vor Kurzem Medienvertretern vorgestellt. Jonas hatte ursprünglich eine Einladung erhalten, jedoch entschieden, im März keine Pressetermine wahrzunehmen – aus privaten und terminlichen Gründen ließ er sie verstreichen. Tarik hingegen ging zunächst leer aus: Obwohl er mit Smarts Presseabteilung (bzw. dem Pressesprecher Wolfgang Ufer) in losem Kontakt stand, bekam er keine offizielle Einladung. Erst auf seine eigene Nachfrage hin – Tarik schrieb Wolfgang direkt an – wurde auch ihm kurzfristig ein Slot angeboten. Wolfgang reagierte kumpelhaft und lud Tarik für den kommenden Samstag nach Stuttgart ein, wobei er in seiner Mail augenzwinkernd anmerkte, er finde Tariks Videos „gar nicht mal so schlecht“. Tarik nahm die Gelegenheit gerne wahr und freute sich „total auf den Hashtag 5“, wie er im Podcast erzählt. Beide Hosts hätten den Smart also am selben Tag (Samstag) vor die Linse bekommen können – Jonas entschied sich dennoch, aufgrund seiner vollen März-Agenda, fernzubleiben, während Tarik die Reise fest einplante und sogar schon ein Video fest vorhatte.

Doch dann kam alles anders: Bereits am Freitagabend – also noch bevor Tarik überhaupt ins Auto steigen konnte – tauchten im Netz die ersten Videos zum Smart #5 auf. Die Presse-Sperrfrist war offenbar nur bis Freitag um 24 Uhr gesetzt, sodass Punkt Mitternacht etliche Reviews live gingen. Am Samstagmorgen entdeckte Tarik etwa das Video eines YouTube-Kollegen (er erwähnt „der Chris“, gemeint ist ein bekannter Elektromobilitäts-YouTuber) sowie Beiträge von großen Redaktionen wie Auto Bild und Auto Motor und Sport. Damit wäre sein eigener Dreh am Samstag de facto obsolet gewesen – die Online-Welt war schon bedient. Tarik fühlte sich verständlicherweise düpiert: „Ich komme mir so verarscht vor. Ich komme mir so blöd vor!“, lautet sein Fazit im Podcast. Kurzerhand sagte er seinen Termin am Samstagmorgen ab, nicht ohne sich eine sarkastische Begründung einfallen zu lassen: „Ich habe auf einmal starke Rückenschmerzen bekommen“, schrieb er der Agentur, begleitet von dem Hinweis, mit Kopfschmerzen leider nicht kommen zu können. Tatsächlich hätte er über 800 km Fahrt (hin und zurück) auf sich nehmen müssen – ohne Übernachtung und ohne Reisekostenerstattung – für einen 45-Minuten-Besichtigungsslot, dessen Ergebnis (das Video) zu diesem Zeitpunkt bereits „fünfmal vor ihm gelaufen“ wäre, wie Tarik ausrechnet. Er entschied, dass sich dieser Aufwand nicht lohnte, und blieb zu Hause. Im Endeffekt verzichteten somit sowohl Tarik als auch Jonas komplett auf ein eigenes Smart-#5-Video. Die Fans der beiden merkten schnell an, dass von ihren Lieblings-YouTubern diesmal kein Review kam. Dieses Beispiel zeigt plastisch, warum sich Jonas und Tarik gelegentlich wie Influencer zweiter Klasse fühlen: Sie wurden hier eindeutig nur in der zweiten Welle bedacht und konnten – oder wollten – unter diesen Bedingungen keinen fairen Output liefern.

Fallbeispiel 2 – Zeekr 7X: Übersehen von der Einladungsliste

Ein zweites Beispiel untermauert Jonas’ und Tariks These der „zweiten Klasse“: die Kommunikationspanne rund um eine Veranstaltung des chinesischen Elektroauto-Herstellers Zeekr. Jonas schrieb Tarik vor einigen Wochen überraschend die Nachricht: „Hey Tarik, hast du die Einladung von Zeekr für den 7X bekommen?“ – in der festen Annahme, Tarik müsse ebenso eingeladen worden sein wie er selbst. Tariks ernüchternde Antwort: Nein, er hatte keinerlei Einladung erhalten. Diese Entdeckung sorgte für Kopfschütteln bei beiden. Tarik fühlte sich einmal mehr bestätigt, dass die Verantwortlichen ihn schlicht übergangen hatten. Besonders ärgerlich: Er steht seit Monaten in Kontakt mit der betreuenden PR-Agentur von Zeekr und hatte sogar proaktiv nachgefragt, wann denn Präsentationen in Deutschland geplant seien. Dabei wurde ihm immer wieder versichert, man werde ihn selbstverständlich einbeziehen, sobald es soweit sei. Und trotzdem: Als es ernst wurde – in diesem Fall die exklusive Vorstellung des neuen Modells „7X“ Ende März – ging die offizielle Einladung nur an Jonas und offenbar nicht an Tarik.

Im Podcast lässt Tarik seinem Ärger darüber freien Lauf. Ohne Namen zu nennen, kritisiert er den zuständigen Agentur-Mitarbeiter scharf und attestiert ihm Inkompetenz im Umgang mit YouTubern. Er berichtet den Zuhörern detailliert, wie er monatelang per E-Mail nachgehakt hatte („Wann präsentiert ihr den 7X? Wann geht es in Deutschland los?“) und immer wieder vertröstet wurde. Umso größer war die Enttäuschung, als Zeekr die Einladungen verschickte und Tarik keine erhielt – trotz aller Beteuerungen. Besonders absurd wirkt das auf die beiden Hosts auch deshalb, weil Jonas und Tarik bei Zeekr eigentlich längst auf dem Radar stehen: Sie waren im vergangenen Jahr gemeinsam bei einem Zeekr-Event in Stockholm eingeladen, wo sie zusammen mit anderen Kollegen (u.a. einem YouTuber namens Nas und Influencerin Sarah) zwei Modelle – den Zeekr X und den 001 – vorgestellt bekamen. Dieses Treffen war sogar das erste Mal, dass Jonas und Tarik sich persönlich begegneten. Seitdem galten sie als Teil des Presseverteilers. Dass Tarik nun beim neuen Modell 7X übersehen wurde, obwohl Jonas dabei war, empfinden beide als klassisches Beispiel für unkoordiniertes und ungerechtes Einladungsmanagement. Für Tarik fügt sich diese Erfahrung nahtlos in das Gefühl ein, von manchen Herstellern nicht ganz für voll genommen zu werden. Zwar konnte er sich schlussendlich die Informationen zum Zeekr 7X anderweitig beschaffen, doch das ungute Gefühl bleibt: Hier wurden offensichtlich Unterschiede gemacht – genau das, was Jonas und Tarik kritisieren.

Mazda 6e: Nachträgliche Diskussion zur neuen Elektro-Limousine

Nach dem ausgiebigen Medien-Themenblock rücken Jonas und Tarik noch einen aktuellen Auto-Neuling ins Blickfeld, den sie in den Vorwochen versäumt hatten ausführlich zu besprechen: den Mazda 6e. Hierbei handelt es sich um Mazdas erstes rein elektrisches Sedan-Modell, gewissermaßen die Elektro-Version des bekannten Mazda6. Jonas und Tarik holen die versäumte Diskussion nach und zeigen sich beeindruckt vom Fahrzeug – allen voran von dessen Optik. „Optisch wunderschön“ sei der 6e geworden, schwärmt Jonas, und Tarik stimmt zu. Besonders die Rückleuchten und das sportliche Heck hätten einen Hauch italienischen Stil („fast Alfa-Romeo-mäßig“), inklusive eines dezenten Spoilers in Wagenfarbe. Mazda habe hier designmäßig vieles richtig gemacht und biete den Wagen natürlich auch in seinem berühmten metallischen Rot an, was die Moderatoren als echten Hingucker hervorheben.

Doch nicht nur das Design, auch die technischen Daten des Mazda 6e sorgen für Gesprächsstoff. Das Modell wird mit zwei Batteriegrößen angeboten, und Jonas und Tarik vergleichen die Varianten ausführlich – mit einem unerwartet klaren Favoriten. Die kleinere Akkuversion (ca. 70 kWh Kapazität) punktet nämlich mit einer bemerkenswert kurzen Ladezeit: Dank bis zu 200 kW Ladeleistung soll sie in nur rund 22 Minuten von 10 % auf 80 % Ladestand kommen. Zudem ist diese Version günstiger und laut Ankündigung ab etwa 45.000 Euro zu haben. Die größere Batterie hingegen bietet zwar mehr Reichweite, braucht aber fast doppelt so lange zum Laden (knapp 50 Minuten für 10–80 %) und treibt den Preis auf an die 48.000 Euro. Aus Sicht der Hosts ergibt es daher „überhaupt keinen Sinn, den großen Akku zu nehmen“. Tarik betont, er würde spontan jedem Interessenten zur günstigeren Variante raten, da sie ein wesentlich besseres Gesamtpaket aus Preis und Leistung biete. Für Mazda-Fans ist das eine interessante Wendung, denn selten wird so eindeutig das Einstiegsmodell empfohlen. Jonas und Tarik freuen sich darüber, dass Mazda mit dem 6e offenbar ein überzeugendes Elektroauto gelungen ist. Sie selbst konnten zwar noch keinen eigenen Test durchführen, verweisen aber gerne auf erste Videoberichte von Kollegen und sind gespannt, das Fahrzeug bei Gelegenheit einmal selbst zu fahren.

Jonas’ neues Auto: Abschied vom SUV, Spannung bis zur Auflösung

Gegen Ende der Folge gibt Jonas noch eine große persönliche Neuigkeit bekannt: Er hat ein neues Auto bestellt. Dabei betont er ausdrücklich, dass es kein SUV wird – im Gegenteil, er wolle dem SUV-Trend bewusst den Rücken kehren. „Alle wollen SUVs, alle kaufen SUVs – aber ich nicht mehr!“, erklärt er pointiert. Schon länger hatte Jonas mit einer sportlicheren, flacheren Elektro-Limousine geliebäugelt, nun hat er Nägel mit Köpfen gemacht. Drei Modelle kamen in die engere Auswahl: Zum einen Audis kommende E-Limousine A6 e-tron, zum anderen der bereits erhältliche, sehr dynamische Audi e-tron GT (eine Art Elektro-Audi in der Tradition des A7) – und drittens der brandneue BMW i5, die Elektroausführung des 5er BMW. Zwischen diesen drei Premium-E-Autos fiel Jonas die Entscheidung sichtlich nicht leicht. Er und Tarik sind sich einig, dass alle drei „mega“ sind – sie haben jedes der Modelle schon selbst getestet oder Probe gefahren und waren von jedem beeindruckt. Dennoch hat Jonas seinen Favoriten gewählt und beim Händler unterschrieben (ein Detail, das er als Hinweis einstreut: Das Auto wurde klassisch im Autohaus bestellt, nicht online).

Welches Modell es genau geworden ist, verrät Jonas in dieser Episode allerdings noch nicht. Tarik weiß es zwar bereits (Jonas hatte ihm direkt am Tag der Bestellung ein Foto vom unterschriebenen Kaufvertrag geschickt), doch im Podcast hält er dicht. Als Tarik scherzhaft andeutet, die Marke zu enthüllen, fährt Jonas ihm scherzend dazwischen: „Nein, auf gar keinen Fall – bist du verrückt!“ Die beiden einigen sich darauf, die Auflösung noch geheim zu halten und stattdessen die Community einzubinden. Jonas fordert die Hörer augenzwinkernd auf, in den Kommentaren zu raten, welches Auto er bestellt hat. Die Auslieferung ist für Mitte November geplant – just zu dem Zeitpunkt läuft Jonas’ bisheriger Dienstwagen aus. Die Moderatoren versprechen, die Tipps der Fans dann bei Lieferung auszuwerten und aufzulösen, wer richtig lag. Bis dahin sorgt dieses Mysterium für Vorfreude und Gesprächsstoff unter den Zuhörern – ein gelungener Cliffhanger am Ende einer inhaltsreichen Episode.

Fazit

Diese 33. Folge von „Die Kilometerfresser“ bietet eine gelungene Mischung aus Unterhaltung, Insider-Einblicken und fachlicher Information. Jonas und Tarik schaffen es, ihr Publikum sowohl zum Lachen zu bringen als auch zum Nachdenken: Auf der einen Seite teilen sie humorvolle Geschichten aus ihrem Alltag und demonstrieren ihre Bodenständigkeit im Umgang mit Fans; auf der anderen Seite nehmen sie kein Blatt vor den Mund, wenn es um Probleme in der Branche geht. Gerade die Offenheit, mit der sie über Themen wie Embargos, Einladungsmanagement und den Status von YouTubern sprechen, dürfte für viele Hörer erhellend sein. Man gewinnt ein besseres Verständnis dafür, wie viel Aufwand und manchmal Frustration hinter den glänzenden YouTube-Autovideos steckt. Gleichzeitig liefern die beiden aber auch das, wofür ihre Community sie schätzt: echte Begeisterung für Autos und fundierte Einschätzungen zu neuen Modellen. Ob beim spontanen Vergleich des Skoda Elroq mit dem Ford Explorer oder der Analyse des Mazda 6e – die Hosts beweisen Sachkenntnis und lassen ihre Liebe zum Detail aufblitzen.

Für die Zuhörer ist diese Folge besonders wertvoll, weil sie die Menschen hinter den YouTube-Kanälen noch näher bringt und zugleich aktuelle Autothemen abdeckt. Man fühlt sich fast so, als würde man mit Jonas und Tarik am Stammtisch sitzen: Persönliche Anekdoten, ehrliche Meinungen und fachkundige Diskussionen halten sich die Waage. Zudem binden die beiden ihre Fans aktiv ein – etwa durch das Ratespiel um Jonas’ neues Auto – und stärken so das Gemeinschaftsgefühl. Der Ausblick auf die kommenden Monate ist ebenfalls spannend: Die Hörer werden erfahren, welches Fahrzeug Jonas gewählt hat, sobald die große Enthüllung ansteht. Ebenso darf man gespannt sein, wie sich die angesprochenen Probleme mit Presseterminen und Embargos weiterentwickeln – vielleicht tragen Jonas’ und Tariks Worte ja dazu bei, dass Hersteller künftig noch besser mit unabhängigen Creatorn zusammenarbeiten. Insgesamt hinterlässt die Episode „YouTuber 2. Klasse + Jonas neues Auto“ einen bleibenden Eindruck und liefert genau das, was die Stammhörer erwarten: authentischen, locker präsentierten Auto-Journalismus mit Herz und Verstand. Man freut sich schon jetzt auf die nächste Runde mit den Kilometerfressern.